Benefizkonzert 

mit den Ludgeribläsern Münster und Felicia Meyerratken (Orgel)

für die Flutopfer an der Ahr 2021

 

Unter dem Titel "Nun danket alle Gott" laden die Ludgeribläser Münster zusammen mit der Konzertorganistin

Felicia Meyerratken am Sonntag, den 21.08.2022 um 17:00 Uhr  zu einem abwechslungsreichen Konzertprogramm in die Pfarrkirche St. Johannes Baptist Lette ein:

 

Zu hören sind unter anderem Werke von Giovanni Buonamente, Giovanni Gabrieli, Johann Sebastian Bach, Felix Mendelssohn-Bartholdy, Zeitgenössisches und schwungvolle Spirituals.

 

Seit 1983 existiert das musikalische Ensemble „Ludgeribläser Münster“, das seinerzeit als „Blechbläserkreis St. Ludgeri“ von Stadtdekanatskantor Helmut Leistritz gegründet wurde. Von Anfang an legte das Ensemble großen Wert auf ein „gesangliches“ Blasen, das insbesondere durch das Musizieren von Vokalliteratur gefördert wurde. Von „einfachen“ Chorälen über Heinrich Schütz („Die Himmel erzählen“) bis hin zu Mendelssohn („Denn er hat seinen Engeln“) stand vieles auf dem Programm, was einen transparenten, weichen Bläserklang erfordert – ein wesentliches Verdienst des Gründers Helmut Leistritz, der darüber hinaus auch das rhythmische „Feeling“ der Bläser mit Werken aus Pop, Swing und Volksmusik schulte.

 

Seine Nachfolgerin Magdalene Saal setzte über 25 Jahre mit Begeisterung die vielseitige musikalische Ausrichtung des Ensembles fort. Vier Trompeter, eine Trompeterin und vier Posaunisten gehören derzeit zu den Ludgeribläsern, die im Laufe der Jahrzehnte bei zahlreichen Gottesdiensten, Prozessionen und Konzerten musikalisch mitwirkten. Mit dem jetzigen Konzertprogramm, das einen repräsentativen Querschnitt von vorbarocker Musik über Bach und Mendelssohn bis hin zum Spiritual bietet, verabschiedet sich Magdalene Saal in den Ruhestand.

Zwischendurch erklingt auch die „Königin der Instrumente“: Felicia Meyerratken spielt auf das Programm abgestimmte Werke von Samuel Scheidt, Johann Sebastian Bach, Sigrid Karg-Elert, Felix Mendelssohn-Bartholdy und Michael Schütz.

 

Der Eintritt ist frei.

Spenden werden erbeten zu Gunsten der Flutopfer an der Ahr.

 

Wer an diesem Tag schon etwas anderes plant, es gibt noch zwei weitere Konzerttermine in erreichbarer Umgebung:

am Sonntag, den 4.9., um 17:00 Uhr in der Ludgerikirche Münster;

und am Sonntag, den 11.9., um 17:00 Uhr in der Kirche St. Antonius in Klein-Reken.

 

 

Felicia Meyerratken, freiberufliche Musikerin und Konzertorganistin, studierte Orgel bei Winfried Berger in Münster und bei Prof. Michael Radulescu in Wien.

1991 war sie Preisträgerin beim internationalen Hanzesteden Orgelconcours in Elburg (Holland).

Sie war Dozentin an der Münsteraner Universität, an der Kirchenmusikschule Essen und an der Hochschule für Kirchenmusik in Aachen. Angeregt durch verschiedene Meisterkurse bei international anerkannten Organisten u.a. bei Daniel Roth, Zsigmond Szathmary, Jacques von Oortmerssen und Jon Laukvik setzte sie sich mit allen Stilrichtungen der Orgelliteratur auseinander.

Sie gab Solorecitals in Deutschland, Österreich, Norwegen, Spanien (Festival alter Musik) und den Niederlanden und kann auf die Zusammenarbeit mit verschiedenen Ensembles/Solisten zurückblicken. Sie hat mit verschiedensten Chören bei Monteverdi–Messen bis zum Duruflé-Requiem konzertant mitgewirkt. Mit der Oboistin Elizabeth Marschner bildet sie ein langjähriges Duo.

Zudem engagiert sie sich für die Aufführung von Kinderkonzerten. Bei dem Bottroper Orgel Plus Festival geschah dies in Zusammenarbeit mit der Ballettschule Zurhausen zu Tschaikowsky´s Nussknacker.

Sie absolvierte eine Zusatzausbildung in Dispokinesis, was für sie eine optimale Synthese von eigenem organistischen Können und pädagogischer Tätigkeit bedeutet. Zudem beschäftigt sie sich seit Jahren mit Qui Gong.

Prof. Mitterhofer (Hochschule für Musik und darstellende Kunst in Wien):

„Das Orgelspiel von Frau Felicia Meyerratken – das ich öfter die Gelegenheit hatte zu hören – zeichnet sich durch selten anzutreffende Lebendigkeit, durch Engagement, durch die Fähigkeit, auf den Charakter des jeweiligen Werkes einzugehen und Atmosphäre zu schaffen – und dies in der Musik der verschiedenen Epochen. Die Aufführungspraxis, deren profunde Kenntnis sich von selbst versteht, wird nie zum trockenen Selbstzweck, sondern dient der musikalischen Gestaltung. Es ist ein Spiel von großem Nuancen-Reichtum und hat mich stets besonders beeindruckt.“